Warner Music weiter mit Verlusten - CD-Verkäufe gehen seit Jahren zurück
Musikkonzern wieder in der Krise
Der US-Musikkonzern Warner Music schreibt weiter rote Zahlen. Im ersten Geschäftsquartal (Ende Dezember) verlor das Unternehmen unterm Strich 17 Millionen US-Dollar, wie es am Dienstag in New York mitteilte.
Bereits im Quartal zuvor hatte der Konzern einen Verlust in dieser Größenordnung angehäuft. Vor einem Jahr hatte Warner Music dank eines Beteiligungsverkaufs noch 23 Millionen US-Dollar Gewinn ausgewiesen.
Im Vergleich zu damals stieg der Umsatz um 3 Prozent auf 918 Millionen US-Dollar. Höhere Ausgaben etwa für die Musik-Vermarktung machten diesen Erfolg aber letztlich zunichte. Auch der Hoffnungsträger digitale Musik konnte daran nichts ändern. Die Verkäufe über das Internet stiegen um moderate 5 Prozent auf 184 Millionen US-Dollar. Wichtigstes Standbein sind immer noch die CD-Verkäufe, die aber seit Jahren zurückgehen. Der Konzern hat Künstler wie Alanis Morisette, Linkin Park, James Blunt oder Enya unter Vertrag.


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