Entscheidung im Krach zwischen Eutelsat und TV-Sender verschiebt sich
Pariser Handelsgericht vertagt Entscheidung
Das Pariser Handelsgericht hat die Entscheidung im Streit zwischen Eutelsat und dem öffentlich-rechtlichen georgischen Fernsehsender GPB (Georgian Public Broadcasting) vertagt. Der zuständige Richter habe für den 22. Februar beide Parteien zu einer ersten Anhörung geladen, um weitere Einzelheiten in Erfahrung zu bringen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag.
Das Gericht lehnte zugleich Maßnahmen gegen Eutelsat bis zur Urteilsverkündung ab. Der Anwalt von GPB zeigte sich laut Agentur erfreut über die Entwicklung. So werde sichergestellt, dass alle relevanten Aspekte in die Entscheidung des Gerichts einfließen könnten.
GPB wirft Eutelsat vor, aus politischen und ideologischen Gründen eine Verbreitung des Satellitensenders Pjerwy Kawkaskij ("Kaukasus 1") abzulehnen. Dem hatte der franzöische Konzern zuletzt offiziell widersprochen. Bei der Zuteilung freier Kapazitäten auf dem Satelliten W7 hatte sich Eutelsat für ein europäisches Telekommunikationsunternehmen und gegen GPB entschieden. Die angebotene Verbreitung über einen anderen Eutelsat-Satelliten hatte GPB abgelehnt (SAT+KABEL berichtete).
Update 16.36 Uhr: Angaben zu Sender präzisiert.


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